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Warum dieses Blog?

Mit dem Zivilprozessrecht hat ein erheblicher Teil von uns JuristInnen mehr oder weniger täglich zu tun. Im Zivilprozessrecht ausgebildet wird man jedoch nur „nebenbei“: Im Studium spielt die ZPO kaum eine Rolle, im Referendariat wird sie dann schon weitgehend als bekannt vorausgesetzt, im Berufsleben sowieso. Auch nach dem Ende der Ausbildung dürfte daher nicht nur bei mir eine gewisse Unsicherheit in diesem Bereich verblieben sein. Und es gibt – soweit ich erkennen kann – außerhalb „klassischer“ Fachzeitschriften keine Möglichkeit, sich (kostenlos und ohne größere Mühe) über Entwicklungen im Zivilprozessrecht auf dem Laufenden zu halten.

Dieses Blog hat daher zwei Anliegen:

  • Berufstätigen soll es die Möglichkeit geben, sich regelmäßig und ohne größere Mühe über aktuelle Entwicklungen im Zivilprozessrecht und in den angrenzenden Rechtsgebieten zu informieren.
  • Noch in der Ausbildung befindlichen JuristInnen soll das Blog eine Möglichkeit geben, sich über aktuelle Entwicklungen einen Zugang zur Materie des Zivilprozessrechts zu erarbeiten. Soweit sinnvoll findet sich daher in den Urteilsbesprechungen/-anmerkungen unter „Hintergrund“ jeweils ein Klapptext, der kurz in die entscheidungsrelevanten Probleme und Hintergründe einführt und die Lektüre der weiteren Anmerkung/Besprechung erleichtern soll.

Über Kommentare und Zuschriften mit Lob, Kritik, Verbesserungsvorschlägen, Themenvorschlägen, interessanten Entscheidungen, etc. an benedikt.meyer@zpoblog.de freue ich mich immer. (Fast) noch mehr freue ich mich über Kommentare unter den jeweiligen Beiträgen. Und wer noch einfacher auf den Laufenden bleiben will, kann das Blog als RSS-Feed abonnieren oder mir auf Twitter folgen (s. die Buttons am Ende der Seite).

Über mich

bilderwerk-swGeboren 1983 in Osnabrück als Benedikt Meyer. 2004-2009 Studium der Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School in Hamburg und an der Cornell University in Ithaca, New York. 2007-2009 studentische Hilfskraft bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Karsten Schmidt. 2009-2012 Referendariat in Osnabrück und Oldenburg, währenddessen wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Kanzlei Oppenhoff & Partner in Köln. 2011-2012 Leiter von Arbeitsgemeinschaften an der Universität Osnabrück. Seit 2012 Richter auf Probe im Bezirk des Oberlandesgerichts Oldenburg, u.a. bei der Staatsanwaltschaft und dem Landgericht Oldenburg. Seit August 2016 Richter am Amtsgericht Cloppenburg. Mitglied des niedersächsischen Landesjustizprüfungsamts. Veröffentlichungen insbesondere zum Insolvenzrecht. Mitautor des Beck’schen Online-Kommentars zur InsO, ständiger Mitautor der RechtsprechungsÜbersicht (Alpmann-Schmidt-Verlag).

Foto: Foto und Bilderwerk Sven Seebergen