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Ergebnisse der Leserumfrage – call for papers

Nobert Reimer Blütenmeer flickr.com CC BY-SA 2.0Vorab ein ganz großes Dankeschön an alle, die sich in den letzten Wochen die Zeit genommen haben, an der kleinen Leserumfrage hier im Blog teilzunehmen. Da ich mehrfach gebeten wurde, die Ergebnisse hier vorzustellen, werde ich die Rückmeldungen kurz zusammenfassen und auf einige Anregungen näher eingehen.

Zur Leserstruktur: Die mit Abstand größte Gruppe stellen – wenig überraschend – Anwältinnen und Anwälte (rund 45 %). Knapp 20 % der LeserInnen arbeiten im Justizdienst, rund 10 % an einer Hochschule, gut 15 % sind in der Ausbildung und die verbleibenden 10 % fühlten sich keiner der vorgeschlagenen Gruppen zugehörig.

Die Rückmeldungen zu technischen Themen, werde ich in nächster Zeit versuchen umzusetzen. Soweit einige LeserInnen das „klassische“ Blogdesign bevorzugen, sei noch einmal darauf hingewiesen, dass dies unter „Blog“ bzw. der URL www.zpoblog.de/blog nach wie vor zur Verfügung steht und beispielsweise als Lesezeichen gespeichert werden kann.

Inhaltlich wurde mehrfach bemängelt, dass das internationale Prozessrecht und das Zwangsvollstreckungsrecht zu kurz kämen. Das werde ich versuchen zu berücksichtigen (ist aber insoweit interessant, als Beiträge zu diesen Themen mit Abstand am seltensten gelesen werden).

Viele inhaltliche Rückmeldungen bezogen sich außerdem darauf, dass das Schiedsverfahrensrecht zu kurz komme. Das kann ich verstehen und würde ich auch gerne ändern; ich habe aber von Schiedsverfahrensrecht schlicht (noch?) keine Ahnung – noch weniger als von sonstigem Prozessrecht ;-).

Und das leitet nahtlos zu der mit Abstand am häufigsten geäußerten Bemerkung über: Dass sich hier nämlich zu viele Artikel von mir und viel zu wenig Gastbeiträge finden. Und da ich das genauso sehe, bietet sich eine hervorragende Gelegenheit zu einem „call for papers“: Wenn Sie zu einem prozessrechtlichen Thema schreiben (möchten), melden Sie sich jederzeit und gerne, am einfachsten per Email (benedikt.meyer@zpoblog.de). Im Gegensatz zu Veröffentlichungen in klassischen Zeitschriften kann ich keine Vergütung zahlen – dafür dürfte die Reichweite u.U. aber höher liegen und Ihre Ideen/Gedanken können unmittelbar kommentiert werden.

Foto: Nobert Reimer/Blütenmeer | flickr.com | CC BY-SA 2.0

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