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OLG München: Nachträgliche Adressänderung macht Klage nicht unzulässig

Die Frage, wie viele (richtige) Informationen der Kläger in der Klageschrift über sich preisgeben muss, scheint sich zu einem prozessualen „Dauerbrenner“ zu entwickeln. Nachdem das OLG Frankfurt im Frühjahr entschieden hat, dass die Angabe einer c/o-Adresse nicht ausreichend ist, hat das OLG München mit Urteil vom 30.07.2014 entschieden, dass es unschädlich ist, wenn eine KG ihren Komplementär unzutreffend bezeichnet. Mit Urteil vom 15.10.2014 – 7 U 371/14 durfte sich der 7. Zivilsenat des OLG München nun erneut mit einer vergleichbaren Frage befassen.